Letzte Woche gelernt (14)

  • Auf Prince of Persia wird man verzichten können. Auf einer Pressevorführung letzte Woche wurden 20 Minuten vorab gezeigt. Mein Eindruck: seelenloses Effektspektakel, ein in sandgelb getauchter Mix aus Fantasy, Action und Orientklischees. Bruckheimer halt.
  • Es ist wichtig für Jörg Haider zu beten. Damit Gott uns die Kraft gibt und zum Ziel führt, aber auch damit Jörg Fürsprache für unsere Seelen einlegen kann. Je mehr wir beten, umso mehr Wunder (auch wichtig für die Selig- und Heiligsprechung) kann es geben!

    … sagt die Dr. Jörg Haider Gebetsliga. Kein Scheiß!

  • Chang and Eng Bunker, auf die der Begriff „Siamesische Zwillinge“ zurückgeht, lebten nach einer Showkarriere in den 1830 Jahren als Farmer auf dem Land in North Carolina und gründeten dort zusammen mit zwei Schwestern zwei Familien. Bizarr, aber erfolgreich: sie teilten sich ein Bett für vier und bekamen zehn bzw. elf Kinder. Als sich die Frauen zerstritten, bezog man getrennte Häuser und Chang und Eng lebten jeweils drei Tage hier, drei Tage dort. Genial.
    (habe ich, zusammen mit viel anderem unnützen Wissen, aus Britannica & ich von A.J. Jacobs, steht aber natürlich auch hier.)

  • Uncoole Werbung macht coole Leute uncool. So wie Christoph Grissemann und seine Mobilfunk-Spots.
  • Man sollte wieder mehr Kinks hören.

     
  • Ein Gedanke zu „Letzte Woche gelernt (14)

    1. Jaja, die Seligsprechung vom Haider ist ja absolut gerechtfertigt, und sowieso sollten wir ihn posthum zum wiedergeborenen Messias erklären, sein Bildnis in Schulen und Gerichtssälen aufhängen und seinen Todestag zum weltweiten Trauertag ausrufen lassen. Das ist so traurig, dass es irgendwie schon wieder lustig ist …

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