Trailerschau für Filmstarts vom 1.4.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Lourdes: Ein Film über Wallfahren, Wunderglaube und über unheilbar Kranke, deren letzte Hoffnung die Jungfrau Maria ist. Klingt erstmal ziemlich abschreckend, ist aber von Jessica Hausner, deren Hotel mir gut gefallen hat. Es scheint ihr sehr gut gelungen zu sein, das Treiben in Lourdes durchaus amüsiert zu betrachten, aber auch ernst zu nehmen. Am Ende bleibt alles in der Schwebe und der Zuschauer darf selber seine Schlüsse ziehen. Humorkritik-Papst Hans Mentz findet’s toll, und ihm kann man vertrauen: „Ein erfreulich schwer klassifizierbares Stückchen Film.“

Greenberg: Ben Stiller mal nicht als Komödiant, sondern in einer quasi ernsten, wenn auch leicht Woody-Allenesken Rolle in diesem Indiewood-Drama über einen sozial gestörten 40jährigen. Hat als Co-Star die Indie-Ikone Greta Gerwig mit an Bord und klingt eigentlich ganz vielversprechend. Das Echo auf der Berlinale klang jedoch recht durchwachsen. Gute Ansätze, aber im Gesamten kein großer Wurf.

Waffenstillstand: Erstlingsfilm des Regisseurs mit dem klangvollen Namen Lancelot von Naso. Die deutsche Produktion setzt sich mit dem Irakkrieg auseinander, und zwar zur Abwechslung aus der Sicht von zivilen Helfern. Mit Matthias Habich und Hannes Jaenicke.

Brooklyn’s Finest (Gesetz der Straße – Brooklyn’s Finest): Ein Polizeithriller vom Regisseur von Training Day, besetzt mit vier bekannten Herren, deren Marktwert in den letzten Jahren eher gesunken als gestiegen ist: Richard Gere, Ethan Hawke, Don Cheadle und Wesley Snipes. Vermutllich ein solides Genre-Ding, das man mal gucken kann, wenn sonst nichts läuft, bei dem es aber auch kein Versäumnis ist, es nicht zu kennen.

Muss nicht sein:
Nanny McPhee and the Big Bang (Eine zauberhafte Nanny – Knall auf Fall in ein neues Abenteuer): Zum zweiten Mal nach 2005 spielt Emma Thompson das von ihr selbst erdachte Kindermädchen. Ich bin weiß Gott nicht die Zielgruppe, aber das dezidiert Britische an diesem Film gefällt mir.

The Bounty Hunter (Der Kautions-Cop): Just another stinklangweilige RomCom, schon wieder mit Jennifer Aniston und schon wieder mit Gerard Butler.

 

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