Trailerschau für Filmstarts vom 1.7.

Mit Verspätung nachgereicht.

Auf die DVD warten:
Les Beaux Gosses (Jungs bleiben Jungs): Französische Pubertätskomödie, die im Fahrwasser von American Pie und Co. schwimmt, dabei aber sehr viel charmanter und lebensnaher geraten sein soll. Der wortlose Trailer ist angenehm unkonventionell und auch Regisseur Riad Sattouf könnte ein Argument sein. Der macht nämlich auch Comics, und die sehen vielversprechend aus. Läuft in München leider nur im Mathäser, und da geh ich nicht hin.

Gordos (Gordos – Die Gewichtigen): Spanische Dramödie von Daniel Sánchez Arévalo, der für dunkelblaufastschwarz schon viel Lob bekommen hat. Es geht episodenhaft um eine Gruppe Übergewichtiger, ums Abnehmen und darum, dass diese auch ein Liebes- und Sexleben haben. Könnte ein Geheimtipp sein.

When You’re Strange (The Doors: When You’re Strange): Indie-Filmemacher Tom DiCillo (Living in Oblivion) hat eine Menge Archivmaterial aus dem Leben von Jim Morrison und den Doors gesichtet und daraus eine Rockumentary gemacht, die ohne die typischen Interviews von schmerbäuchigen, grauhaarigen Männern auskommt, die nostalgisch in die Vergangenheit blicken. Dafür gibt’s Johnny Depp als Erzählstimme aus dem Off.

The Private Lives of Pippa Lee (Pippa Lee): Es gibt sie noch, die erwachsenen Filme aus Hollywood. Rebecca Miller verfilmte ihren eigenen Roman, in dem es um eine gediegene Frau geht, die auf ihre bewegte Vergangenheit zurückblickt. Dürfte sehenswert sein.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Shrek Forever After (Für immer Shrek): Vierter Teil der Trickfilmreihe, die anfangs noch richtig gut und originell war. Shrek 2 war nur noch so mittel, auf Teil 3 hatte ich wegen der durchweg schlechten Kritiken ganz verzichtet. Numero 4 soll wieder einen Tick besser sein, aber leider reicht das nicht, um mich zum Kinobesuch zu animieren. Ach ja, die neue Episode ist selbstverständlich in 3D.

Jedem Kind ein Instrument – Ein Jahr mit vier Tönen: Doku über ein Bochumer Schulprojekt, bei dem jedem Grundschulkind Musikunterricht mit seinem Wunschinstrument ermöglicht wird. Okay, gut, aber im Kino??

Muss nicht sein:
The Other Man (Der Andere): Ehebruch-Drama (basierend auf einer Kurzgeschichte von Bernhard Schlink) mit Laura Linney, Liam Neeson, Antonio Banderas. Die Besetzung ist vielversprechend, die Kritiken dagegen nicht: nur 16% auf dem Tomatometer.

Zanan-e bedun-e mardan (Women without Men): Vier iranische Frauen zur Zeit des Putsches von 1953, in schönen Bildern gefilmt von der Videokünstlerin Shirin Neshat. Das ist die Sorte von wohlmeinendem, ernsthaftem, anspruchsvollem Polit- und Message-Kino, das oft öde, manchmal aber auch brillant sein kann. Kann mich leider nicht dazu durchringen, das interessant genug für einen Filmabend zu finden.

Sorority Row (Schön bis in den Tod): Famos finde ich ja den englischen Titel, der sich beinahe so schön knödeln lässt wie „The Rural Juror“ aus 30 Rock. Ansonsten ist das halt just another Teenie-Slasher-Remake mit viel Gewalt und einer Prise Erotik.

Our Family Wedding: Hochzeits-RomCom mit dem simplen High-Concept „Latino-Familie trifft auf Afroamerikaner-Familie“. Wird auch dadurch nicht besser, dass Forest Whitaker eine Hauptrolle spielt.