Trailerschau für Filmstarts vom 21.10.

Im Kino sehen:
Scott Pilgrim vs. The World (Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt): Ein wirklich, wirklich toller Film, kongeniale Umsetzung von einem meiner Lieblingscomics. Tut euch den Gefallen und seht euch den Film an!

Auf die DVD warten:
Exit Through the Gift Shop (Banksy – Exit through the Gift Shop): Vielversprechender Film des Streetart-Phantoms Banksy, über den alle rätseln, ob es sich um eine Dokumentation handelt, oder ob sich der Künstler hier nur einen ganz großen Spaß erlaubt. Dürfte so oder so interessant (und auch ziemlich witzig!) sein.

Ondine (Ondine – Das Mädchen aus dem Meer): Neil Jordan vermengt einen realistischen, irischen Thriller mit einem fantastischen Element, denn die Hauptfigur, gespielt von Colin Farrell, zieht eine Art Meerjungfrau aus dem Wasser. Die wird gespielt von Farrells Ehefrau Alicja Bachleda, die schon recht sehenswert ist. Der Film ist es aber auch, schätze ich.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Wall Street: Money Never Sleeps (Wall Street: Geld schläft nicht): Michael Douglas als Gordon Gekko in Wall Street, das war einer der definitiven 80er-Jahre-Filme. 23 Jahre und eine Finanzkrise später legt Oliver Stone einen zweiten Teil nach. Wobei die Moral von der Geschicht, die hier erzählt wird, ja inzwischen hinlänglich bekannt sein dürfte.

Kleinstatthelden: Coming-of-Age in Lüdenscheid. Läuft nur in wenigen Städten und wurde kaum besprochen. Der film-dienst meint, der FIlm „schwankt allzu unentschieden zwischen proletig-lauter Farce und subtiler Tragikomödie“, findet ihn aber ganz okay.

This Prison Where I Live: Ein holländischer Regisseur wollte eine Doku über einen Comedian aus Burma drehen, der dort wegen seiner Regimekritik unter Arrest steht. Unterstützung bekam er dabei vom deutschen Spaßvogel Michael Mittermeier, der ihn zum Dreh nach Burma begleitete, den Film coproduzierte und ihm hier zu Aufmerksamkeit und einem Kinostart verhilft.

Muss nicht sein:
Life as We Know It (So spielt das Leben): Brrr, wieder einer dieser Mainstream-RomCom-Trailer, bei denen es mir die Zehennägel hochbiegt. Typ trifft Tussi, sie können sich nicht ausstehen, bekommen aber kurz darauf ein süüüüßes Baby an die Backe, um das sie sich gemeinsam kümmern müssen. Der Rest ist dann bestimmt genau so, wie man sich’s denkt.

Scar 3D: Torture-Porn-Schrott, der sich an den Saw-Zug hängt, indem er bereits durch Titel und Plakat möglichst viel Ähnlichkeit mitbringt. Ist beim Thema 3D immerhin schneller als das Original: Saw kommt erst beim siebten Teil (US-Start nächstes Wochenende) dreidimensional daher, Scar dagegen ist schon seit Frühjahr 2007 fertig, schaffte es aber laut IMDB in den USA nichtmal in die Kinos.

 

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