Trailerschau für Filmstarts vom 11.11.

Mit erheblicher Verspätung, aus Pflichtbewusstsein und neurotischem Vollständigkeitswahn nun noch nachgereicht:

Im Kino sehen:
Somewhere: Sofia Coppolas vierter Film. Es geht um einen Schauspieler, der nicht viel tut, außer gelangweilt im Hotel Chateau Marmont abzuhängen. Das bessert sich ein bisschen, als ihn seine Tochter besuchen kommt. Gewann in Venedig den Goldenen Löwen (natürlich nuuuur, weil Coppolas Ex Quentin T. den Juryvorsitz innehatte. Na klar.) und dürfte sich lohnen, wenn man Filme mag, die eher beobachten als geschlossene Geschichten erzählen.

Auf die DVD warten:
Easy A (Einfach zu haben): Teeniekomödie, die lose auf Der scharlachrote Buchstabe basiert und die nach allem was ich gehört habe, sehr viel besser sein soll, als die übliche Ware dieses Genres. Zu großen Teilen liegt das wohl auch an Emma Stone, von der wir in Zukunft noch einiges sehen werden (u.a. wird sie Gwen Stacy im nächsten Spider-Man spielen).

Vielleicht mal im Fernsehen:
Der letzte schöne Herbsttag: Zweiter Film vom Shoppen-Regisseur Ralf Westhoff, der auch wieder in München spielt, sich diesmal aber auf ein Paar konzentriert statt ganz viele Pärchen zu beobachten. Beide Hauptdarsteller waren auch Teil des Shoppen-Ensembles, der Trailer hat ein paar gute Momente. Sieht alles in allem sehr vielversprechend aus.

Plug & Pray: Doku zum Thema Künstliche Intelligenz, die junge enthusiastische Forscher und den skeptisch gewordenen Pionier Joseph Weizenbaum gegenüberstellt. Wenn das den ganzen Film über mit so feiner Ironie geschieht wie im Trailer, dann ist das ein sehenswerter Film.

Unstoppable (Unstoppable – Außer Kontrolle): Aus der wahren Begebenheit, bei der 2001 ein Güterzug mit giftiger Ladung führerlos durch Ohio raste, strickt Tony Scott ein actionlastiges Heldenepos.

Peepli Live (Live aus Peepli – Irgendwo in Indien): Indische Satire um einen armen Bauern, der beschließt sich umzubringen, weil seine Familie dann Hinterbliebenenrente bekommt. Aus diesem Entschluss entwickelt sich ein Medienspektaktel. Laut Tagesspiegel „eine derbe, schwarzhumorige – und zugleich tieftraurige – Dorfposse.“

The Switch (Umständlich verliebt): Die nächste 08/15-RomCom, deren Trailer ich aber gar nicht mal so mies fand, wie ich ihn zunächst finden wollte. Immerhin sind in Nebenrollen Jeff Goldblum und Juliette Lewis dabei. Die Hauptrolle spielt dagegen Jennifer Aniston, wie eigentlich immer.

Muss nicht sein:
South: (Über?-)Ambitionierter Independent-Kunstfilm von zwei Österreichern, eine „kryptische Kriminalgeschichte“ (critic.de) in New York.

 

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