Trailerschau für Filmstarts vom 18.11.

Dank Harry Potter, der mit sehr sehr vielen Kopien in die Kinos gedrückt wird, ist das zur Abwechslung mal eine sehr übersichtliche Woche mit wenigen Neustarts.

Im Kino sehen:
The Kids Are All Right: Julianne Moore und Annette Bening sind ein lesbisches Paar mit zwei Kindern im Teenageralter. Die Familie wird durcheinandergewirbelt, als die Kids ihren biologischen Vater, Samenspender Mark Ruffalo, kennenlernen wollen. Ein Kritikerliebling (Tomatometer: 96%) und Oscar-Kandidat mit toller Besetzung, auf den ich mich schon sehr freue.

Auf die DVD warten:
Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1): Endspurt: Das letzte Buch wird in zwei Teile aufgeteilt, und im Trailer sieht HP spätestens jetzt nach richtig großem Fantasyfutter aus. Thorsten Funke lobt bei critic.de „das stete Bemühen, einen wirklichen Film zu drehen – und nicht nur die Verfilmung eines Buches“, und zieht den Schluss: „Die Harry-Potter-Reihe hat in Form und Inhalt endgültig das Genre des Kinderfilms verlassen.“ Da bekomme ich wirklich Lust, muss aber erst noch die Teile 2 bis 6 aufholen. Klappt hoffentlich bis zum Abschlussfilm der Reihe, der im Juli 2011 kommen soll.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Aruitemo aruitemo (Still Walking): Ruhiges Familiendrama vom japanischen Regisseur Hirokazu Kore-eda, das fast allen Kritikern gut gefällt.

Hacker: Deutsche Doku über drei Generationen von Hackern. Der film-dienst schreibt: „Spannende Charakterbilder, die auch über das Hacken hinausgehen, kommen auch angesichts der etwas zu großen Anzahl der vorgestellten Protagonisten zu kurz.“

Mount St. Elias: Doku über eine Extremsport-Unternehmung dreier Österreicher, die die längste Skiabfahrt der Welt machen wollen. Hat sicher tolle Bilder, aber auch viel Pathos und fragwürdige Helden-Überhöhung.

Muss nicht sein:
Miral: Julian Schnabels neuer Film widmet sich dem Nahostkonflikt aus der Sicht eines palästinensischen Mädchens, gespielt von Freida Pinto aus Slumdog Millionaire. Trägt seine Message wohl allzu aufdringlich vor sich her, die Kritiken sind überwiegend negativ. Zum Beispiel Tobias Kniebe in der SZ: „Wer den Nahostkonflikt schon immer mal mit sehr gutaussehenden Menschen auf dem Reflektionsniveau eines Bollywood-Schmachtfetzens abgehandelt sehen wollte, liegt bei diesem Film genau richtig.“

 

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