Zwanzig Zehn

Wie in jedem Jahr: Das Jahr im Rückspiegel per Fragebogen.

Anzahl Kinobesuche 2010: 36 (davon 5 kostenlose Previews und 5 Pressevorführungen).

Den hätte ich gerne im Kino gesehen: Ganz oben auf der „Muss ich noch nachholen“-Liste: The Road, Micmacs, Kick-Ass.

Den hätte ich lieber nicht gesehen: Adèle und das Geheimnis des Pharaos. So eine tolle, inspirierte Vorlage. So ein quatschiger, uninspirierter Film!

Quälendste Filmminute: Die ein oder andere Sequenz in Enter the Void. Aber so war das ja auch gedacht.

Entzückendste Filmminute: Als in Symbol zum ersten Mal hunderte von Putten-Penisen aus der Wand kamen. Umwerfend!

Freudigste Entdeckung: Mia Wasikowska, die sowohl als Fantasyheldin (Alice in Wonderland) als auch in einer Slice-of-Life-Geschichte (The Kids Are Alright) glänzte.

Abspann des Jahres: Sherlock Holmes.

Die DVD-Veröffentlichung des Jahres: Endlich ein deutscher Release der Muppet Show. Wurde auch Zeit.

Leider hierzulande ziemlich untergegangen: Scott Pilgrim vs. the World, was auch nicht anders zu erwarten war. Und Cloudy With A Chance Of Meatballs.

Überraschend gut: RED hatte zwar nichts mehr mit der Comicvorlage zu tun, war aber ein rundweg unterhaltsamer Actionfilm.

Völlig überflüssig: Sequels von Filmen, die mehr als zehn Jahre her sind. Egal, ob das nun Wall Street 2, Tron: Legacy oder Scream 4 ist. Lasst gut sein, Leute, denkt euch was Neues aus.

Why the fucking Hype? Ich wiederhole mich: 3D. 2010 war leider noch nicht das Jahr, in dem der Hype starb. Aber es gab mit Despicable Me den Film, der vielleicht die Trendwende einleiten könnte.

Aus dem Film bin ich gegangen: Immer noch aus keinem.

Aus dem Film hätte ich gehen sollen: Redline, meine Gurke des Jahres (lief auf dem Fantasy Filmfest und wurde hier kurz von mir besprochen)

Hier hätte ich gerne mitgewirkt: Natürlich bei Scott Pilgrim, weil ich seit Jahren Fanboy des Comics und des Regisseurs bin.

Knutschen würde ich gerne mit: Ariadne aus Inception.

Schönster Filmsatz: Ich kann mir Filmzitate immer so schlecht merken. Besonders gut hängengeblieben: „Machete don’t text.“

Liebste Filmkritik: Mark Kermodes Verriss von Paranormal Activity 2:


(YouTube Direktlink)

Ich fürchte mich vor: Zack Snyders Sucker Punch.

Ich freue mich auf: True Grit von den Coens, Rango, The Greatest Muppets Movie Ever Made. Und ebenfalls Zack Snyders Sucker Punch.

Die Fragebögen der Vorjahre: 2009, 2008, 2007 und 2006.

 

3 Gedanken zu „Zwanzig Zehn

  1. Meine entzückendste Filmminute: Machete seilt sich am Gedärm ab.
    Aber ob „entzückend“ da das passende Wort ist? Zumindest hat’s mich halb zerrissen vor Lachen.

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