Trailerschau für Filmstarts vom 10.3.

Letzte Woche gabs schon wieder keine Trailerschau, weil mein Rechner sich leider ins Nirvana verabschiedet hatte. Dafür habe ich in diese Ausgabe noch einen Filmstart aus der letzten Woche mitreingeschmuggelt.

Im Kino sehen:
Rango: Läuft schon seit einer Woche und ist prima: Ein Animationsfilm aus den Rechnern von ILM, produziert von Nickelodeon, ganz eindeutig nicht nur für Kinder gemacht. Eine toll gestaltete Western-Hommage mit schrägen Figuren und schrägem Humor, in der ein nicht sehr heldenhaftes Chamäleon durch allerlei Zufälle zum Westernhelden wird. Schönes Ding, das man dem Pirates of the Caribbean-Regisseur Gore Verbinski nicht so zugetraut hätte. Empfehlung!

Auf die DVD warten:
The Adjustment Bureau (Der Plan): Nach einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick: In einer Welt, die von einer unsichtbaren Macht im Hintergrund gelenkt wird, verlieben sich Matt Damon und Emily Blunt und müssen beweisen, dass die Liebe größer ist. Klingt nicht rasend verlockend, kommt aber immerhin auf 71% bei Rotten Tomatoes, wo vor allem die beiden Hauptdarsteller gelobt werden.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Almanya – Willkommen in Deutschland: Deutsch-türkische Immigrationskomödie von zwei türkischstämmigen Schwestern aus Dortmund. Das ist bestimmt teilweise platt und teilweise kitschig, aber – wenn der Trailer nicht täuscht – auch ziemlich charmant und ziemlich witzig. Dürfte eine der gelungeneren Komödien germanischer Herkunft sein.

Biutiful: Der tolle Javier Bardem im neuen Film von Alejandro González Inárritu, dessen Filme ich eigentlich alle mochte. Hier scheint jedoch seine ohnehin immer schon vorhande Neigung zum Überfrachten allzu stark durchgeschlagen zu haben. Not und Elend in Barcelona, Krebs und Tod und Kriminalität und unschuldige Kinder, und dann auch noch Übersinnliches. Das dürfte dann doch ein bisschen too much sein.

Muss nicht sein:
Wer wenn nicht wir: Andreas Veiel, der sich der RAF schon in Black Box BRD dokumentarisch genähert hat, tut dies nun auch im Spielfilm und beschreibt vor allem die Beziehung zwischen Gudrun Ensslin und Bernward Vesper. Aber will man nach all den Filmen, die dieses Kapitel bundesdeutscher Vergangenheit schon bewältigen wollten, wirklich noch einen weiteren? Ich eher nicht.

Hall Pass (Alles erlaubt – Eine Woche ohne Regeln): Die neue Komödie der Farelly-Brüder: Zwei Familienväter bekommen von ihren Frauen für eine Woche den „Hall Pass“ – soll heißen, die Frauen ziehen sich zurück und den Männern ist alles erlaubt. Den Rest kann man sich weitgehend denken.

Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes: Wieder eine jener Dokus, die ihre Botschaft groß vor sich hertragen. Laut kino-zeit.de ist das „mehr filmisches Pamphlet als neutrale Reportage“ und so wirkt der Trailer auch.

Die Tigerentenbande – Der Film: Ja, das ist nur für die Kleinsten, aber muss es deshalb wirklich so billig und lieblos aussehen?

Justin Bieber: Never Say Never: Ja mei. Da ist man halt entweder Fan oder eben nicht. Mehr gibt’s da wohl nicht zu sagen.

Iron Doors 3D: Genrefilm aus Deutschland, der ein bisschen bei Cube, ein bisschen bei Saw klaut – Mann wacht ahnungslos und allein in einem leeren Raum auf und will wieder raus –, dies aber wohl ziemlich mies macht, wenn man dem einhelligen Urteil auf moviepilot folgt.

 

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