Trailerschau für Filmstarts vom 7.4.

Auf die DVD warten:
Trolljegeren (The Troll Hunter): Norwegischer Film im „Found-Footage“-Stil von Blair Witch Project oder Cloverfield, der davon erzählt, dass es in Norwegen noch riesige, uralte Trolle gibt (was der Öffentlichkeit aber verschwiegen wird). Möchte ich gerne sehen, vor allem auch weil der Film eine schöne Prise Ironie mitbringt. Rochus Wolff schreibt: „The Troll Hunter vertritt eine atemberaubend stille Form des Fantasyfilms, und danach sieht man die Welt mit ein wenig verzauberten Augen.“

Rio: Ein Papagei, der nicht fliegen kann, entkommt der Gefangenschaft und muss sich in freier Wildbahn, in Rio de Janeiro, behaupten. Auf den ersten Blick erschien mir dieser Big-Budget-Animationsfilm aus den Blue Sky Studios (Ice Age) allzu quietschebunt, aber unterhaltsam dürfte das Filmchen allemal sein (auch wenn er sicher nicht den Pixar-Goldstandard erreicht).

Womb: Deutsch-französisch-ungarisches Drama mit Science-Fiction-Elementen: Eva Green spielt eine junge Frau, die die Liebe ihres Lebens trifft, welche aber noch im Teenager-Alter stirbt. Ein paar Jahre später lässt sie dessen DNA klonen und bringt einen Jungen zur Welt. Der eigene Sohn ist also ein Klon der geliebten, aber toten Person. Die Kritiken klingen recht vielversprechend.

The Fighter: Preisgekröntes Boxer-Biopic mit Mark Wahlberg in der Titelrolle, das weniger Sportfilm, sondern eher eher Porträt eines bestimmten White-Trash-Milieus ist und als solches wohl auch ziemlich gut funktioniert.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Welcome to the Rileys (Willkommen bei den Rileys): Ein älteres Ehepaar, dessen Tochter verstorben ist und das Jahre später noch immer schwer daran leidet. Der Ehemann, dessen Geliebte auch noch stirbt, und der dann eine junge Stripperin kennenlernt, die er als Ersatztochter bei sich aufnehmen will. Das klingt ganz fürchterlich und klischeebeladen, soll aber, vor allem wegen des Casts (James Gandolfini, Kristen Stewart, Melissa Leo) überraschend gut funktionieren.

Muss nicht sein:
The Mechanic: Jason Statham als Profikiller in einem Remake eines Charles-Bronson-Films aus den Siebzigern. Action pur, sonst nix. Rüdiger Suchsland meint: „Ein Film für dumme Jungens – und sonst niemanden“ (und schimpft am Ende des Textes noch viel mehr).

Beastly: Was kommt heraus, wenn man Beauty and the Beast mit Teenie-Märchen-Schmonz à la Twilight kreuzt? Das.

Außerdem:
… laufen noch ein paar kleinere Filme an, die zumindest für mich nicht von Interesse sind, weshalb ich mir aus Zeitmangel sowohl Trailer als auch eine Einschätzung spare: Un homme qui crie – Ein Mann der schreit, Mal was anderes? und drei Dokus: Passione, Im Himmel, unter der Erde und Mondo Lux – Die Bilderwelten des Werner Schroeter

 

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