Trailerschau für Filmstarts vom 7.7.

Auf die DVD warten:
The Company Men (Company Men): Wirtschaftskrisendrama von Ex-Emergency-Room-Showrunner John Wells über gutbezahlte Angestellte, die plötzlich arbeitslos werden. Die edle Besetzung, vor allem Chris Cooper und Tommy Lee Jones, ist ein starkes Argument für den Film.

Les amours imaginaires (Herzensbrecher): Der zweite Film vom französischen Regie-Wunderkind Xavier Dolan (22), der eine Dreiecksgeschichte erzählt: Ein Schwuler und seine beste Freundin verlieben sich beide in den selben Typen. Klingt erstmal gar nicht so aufregend, soll aber richtig gut und mit großem Stilwillen inszeniert sein. Daniel Sander schreibt bei Spiegel Online: „Aufregenderes Kino gibt es gerade nicht.“

Vielleicht mal im Fernsehen:
Ein Tick anders: Nach dem Erfolg von Vincent will meer sieht jeder weitere deutsche Film, dessen Hauptfigur das Tourette-Symptom hat, unweigerlich nach Trittbrettfahrerei aus. Dieser hier punktet immerhin mit einer sympathischen Grundstimmung und einer sehr überzeugenden Hauptdarstellerin.

Was Du nicht siehst: Ein 17-jähriger lernt im Urlaub ein sehr seltsames und undurchsichtiges Geschwisterpaar kennen. Ein deutsch-österreichischer Arthouse-Psychothriller, sowas hat man ja eher selten, ist also schon per se interessant. Wer Haneke mag, wird hier wohl bestens bedient.

Muss nicht sein:
Les petits mouchoirs (Kleine wahre Lügen): Französischer Publikumshit, in dem eine Gruppe von Freunden wie jedes Jahr Urlaub in einem Ferienhaus macht, wobei diesmal einer wegen eines Verkehrsunfalls fehlt. Rochus Wolff schreibt, der Film erfülle „genau die Erwartungen, die ein bildungsbeflissenes Publikum gerne an französische Dramen stellt: Gute Freunde aus dem gehobenen Pariser Bürgertum, die ihre Probleme und Missverständnisse beim Essen ausdiskutieren, und natürlich geht es viel um Liebe und Sex.“ Und am Ende soll dann auch noch auf die Tränendrüse gedrückt werden. Nee, für mich ist das eher nichts.

Cedar Rapids (Willkommen in Cedar Rapids): Hinterwäldlerischer Versicherungsangestellter kommt zum ersten Mal im Leben raus aus seinem Provinznest und muss sich vom lebensunfähigen Vollhonk zum vollwertigen Erwachsenen wandeln, indem er 1000 peinliche Fremdschämsituationen meistert. Hollywood-Komödie by the numbers.

Zookeeper (Der Zoowärter): Kevin James und sprechende Tiere. Voll lustig. Und wem das zur Abschreckung nicht reicht: Angeblich soll Thomas Gottschalk eine Gastrolle spielen!

 

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