Hingehen: Comedy Film Festival in Berlin

Ich fand die Idee von Anfang an prima, trommelte ein bisschen für die Crowdfunding-Kampagne, spendete selber einen kleinen Betrag und freute mich darüber, dass die Finanzierung geschafft wurde: Nun findet vom 7. bis 14. Dezember das 1. International Comedy Film Festival (ICoFF) im Berliner Filmtheater am Friedrichshain statt.

Und eigentlich hatte ich fest vor, mir ein Zugticket und eine Dauerkarte zu gönnen und einen filmigen Winter-Kurzurlaub in Berlin einzulegen. Nun, aus Gründen (den gleichen, die auch für die derzeit extrem schlechte Update-Quote auf diesem Blog sorgen) klappt das nicht. Leider.

Stattdessen lege ich hier nochmal allen, die mehr Zeit oder weniger Distanz nach Berlin als ich haben, den Besuch des Festivals ans Herz und wünsche einen Erfolg, der für eine Neuauflage im nächsten Jahr reicht. Dann komme ich halt einfach 2012.

Das „International“ im Festivaltitel ist absolut berechtigt, die 14 Langfilme im Programm kommen unter anderem aus Spanien, Argentinien, Japan, China, Rumänien und Polen. Die Titel sagen mir fast alle nichts, bis auf Morgan Spurlocks Product-Placement-Doku The Greatest Movie Ever Sold und den dänischen Animationsfilm Ronal Barbaren, der ab Weihnachten auch regulär in die deutschen Kinos kommt. Deutsche Filme sind (für mich kaum überraschend) nicht dabei, mit Ausnahme von ein paar Beiträgen in den beiden Kurzfilmprogrammen. Wenn man sich die Liste der Filme ansieht, die das Festivalteam seit Sommer 2010 in der monatlichen „Komischen Filmnacht“ gezeigt hat, kann man von einem guten, geschmackssicheren Händchen ausgehen. Ich bin daher sicher, dass es auf dem ICoFF zahlreiche sehenswerte Perlen zu entdecken gibt, die man sonst womöglich nirgends zu sehen bekommen wird. Hingehen!