Zwanzig Elf

Wie in jedem Jahr: Das Jahr im Rückspiegel per Fragebogen.

Anzahl Kinobesuche 2011: 26 (davon 5 Pressevorführungen). Niedrigste Zahl seit Jahren.

Die drei Filme des Jahres: Perfect Sense, Hanna, Rango (mit True Grit ganz knapp auf Platz vier dahinter). Und das sind alles keine Über-Filme, was wiederum einiges über die Qualität des Filmjahrs 2011 aussagt.

Den hätte ich gerne im Kino gesehen: Rise of the Planet of the Apes und Melancholia. Erst war ich im Urlaub, dann war ich im Stress.

Den hätte ich lieber nicht gesehen: Norwegian Ninja (auf dem Fantasy Filmfest), meine Gurke des Jahres. Hübsche Idee, die für einen knackigen Kurzfilm super gewesen wäre, leider auf unendliche 90 Minuten ausgewalzt.

Quälendste Filmminute: Gab es in Kidnapped (bei den Fantasy Filmfest Nights).

Entzückendste Filmminute: Die Trauerrede in Hesher (auf dem Fantasy Filmfest). Und die Albino-Alligatoren am Ende von Cave of Forgotten Dreams.

Freudigste Entdeckung: Hailee Steinfeld in True Grit.

Abspann des Jahres: Rango

Die DVD-Veröffentlichung des Jahres: Kann ich nix zu sagen. Ich glaube ich hab gar keine gekauft dieses Jahr.

Leider hierzulande ziemlich untergegangen: Arrietty aus dem Studio Ghibli. War, wenn überhaupt, nur in Kindervorstellungen am Nachmittag zu sehen.

Überraschend gut: Super 8. Hätte ich nicht erwartet.

Völlig überflüssig: Deutsche Filme mit männlichen Hauptdarstellern, deren Nachname mit „Schweig“ beginnt.

Why the fucking Hype? Ich schreib hier jetzt einfach jedes Jahr „3D“ rein, solange, bis das wieder weggeht.

Aus dem Film bin ich gegangen: Schon wieder aus keinem.

Aus dem Film hätte ich gehen sollen: Green Lantern. Der war echt mies.

Hier hätte ich gerne mitgewirkt: Eine große Gaudi war bestimmt der Dreh von Chillerama (lief auf dem Fantasy Filmfest). Zumindest sieht der Film so aus: Ein Geekfilm von Geeks für Geeks.

Knutschen würde ich gerne mit: Isla Fisher als Helen McDougal in Burke & Hare (lief bei den Fantasy Filmfest Nights).

Schönster Filmsatz: „I’m Irish. Racism is part of my culture.“ (Brendan Gleeson als Sergeant Gerry Boyle in The Guard)

Liebste Filmkritik: Mal wieder ein „Kermodian Rant“: Mark Kermode über Transformers 3.

Ich fürchte mich vor: Ghost Rider 2.

Ich freue mich auf: The Hobbit, natürlich. Auf Moonrise Kingdom, den neuen Wes Anderson. Aber auch auf Drive, The Artist, The Muppets, The Dark Knight Rises, Iron Sky, The Pirates! Band of Misfits aus den Aardman Studios, Brave von Pixar. Und, falls er tatsächlich noch 2012 kommt, Tarantinos Django Unchained.

Die Fragebögen der Vorjahre: 2010, 2009, 2008, 2007 und 2006.

 

11 Gedanken zu „Zwanzig Elf

  1. Drive ist toll, The Artist ist toll – da kannst du dich wirklich drauf freuen. Und: „Prometheus“ hast du vergessen ;-)

  2. Gerade weil alles noch so wage ist, verspüre ich große Vorfreude. Ich habe die große Hoffnung, dass RS das Teil nicht in den Sand setzt – aber das kann auch glatt passieren. Je weniger ich daher weiß, desto größer ist die Chance, mir den Film nicht zu vermiesen :-) Logik am Silvester-Nachmittag…

  3. „Kidnapped“ von den FFF-Nights würde auch in meiner Bestenliste Erwähnung finden, aber eher in der Rubrik „schmerzhaftester Schlag ins Gesicht des Zuschauers“. Wie der Film das Schicksal seiner Hauptfiguren auflöste und dann den Abspann mit einem albernen Schlager unterlegte liess mich im Sessel mit einem massiven „WTF!?!“-Gefühl zurück.

    Und 3D werde ich noch nicht abschreiben bevor ich nicht „Hugo“, „Prometheus“ oder „The Hobbit“ gesehen habe. Schon „Tim & Struppi“ hat gezeigt, dass der Aufschlag auf den Eintrittspreis nicht vollkommen vergebens ist, wenn Steven Spielberg die Möglichkeiten einer entfesselten Kamera ausprobiert. Dem gegenüber stehen dafür „Thor“ und „Krieg der Götter“ die auch in 2D noch tolles Eye-Candy gewesen wären und derren Bilder durch die Brille einfach nur dunkler aber nicht tiefer wirkten.

  4. Das ist quasi ein Mashup aus zwei Fragebögen, einer von Anke Gröner der andere von Kiki (e13.de, nicht mehr online), von mir noch leicht abgewandelt [die Quellenangabe steht beim 2006er-Eintrag, als ich den Fragebogen zum ersten Mal befüllt habe].

    Insofern „gehören“ mir die Fragen natürlich nicht und können gerne weiterverwendet werden. Würde mich freuen.

  5. DRIVE ist ganz großartig. TREE OF LIFE fällt mir noch ein, wobei ich nicht so ganz begreife, warum der so sehr polarisiert… ich habe für ihn jedenfalls auf meinem Blog eine Lanze gebrochen.

    Den neuen Anderson kann ich kaum erwarten, auch weil man endlich(!) wieder mal Edward Norton in einem guten Film sehen wird. Sonst spielt irgendwann Ryan Gosling einfach alles.

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