1. Der beste Film mit Ray Liotta ist für mich Good Fellas von Martin Scorsese. Den ich, ehrlich gesagt, noch gar nicht gesehen habe, der aber sicher besser ist, als die 2 bis 3 Filme mit ihm, die ich kenne..

2. Darren Aronofsky hat mit Requiem for a Dream seine beste Regiearbeit abgelegt, weil sich dieser Film für immer ins Gedächtnis brennt. Ich fühlte mich im Kino stellenweise körperlich unwohl und besitze den Film auch auf DVD, habe diese aber noch nie abgespielt. Vielleicht der beste Film, den man nie mehr sehen möchte..

3. Der beste Film mit Michelle Monaghan ist für mich keiner. Ich musste den Namen erstmal nachschlagen und kenne zwar ein paar Filme aus ihrer Filmographie, aber in keinem davon ist sie mir nachhaltig aufgefallen. Der beste Film mit Michelle Monaghan muss also erst noch gedreht werden.

4. Viel interessanter als die Helden der Geschichte sind oftmals die Bösewichter. Welches ist euer liebster Schurke, der den meisten Eindruck hinterlassen oder euch am besten gefallen hat?

Anthony Hopkins als Hannibal Lecter in The Silence of the Lambs.

5. Filme schauen wir alle gerne, aber wie stuft ihr dies für euch ein? Ist es ein Hobby unter vielen, eine Leidenschaft, eine Passion oder etwas ganz anderes?

Es ist ein Hobby, etwas was ich sehr gerne tue, dem ich einen Teil meiner Freizeit und meines Geldes widme. Es ist aber nicht das einzige Hobby (und auch nicht das Hobby Nr. 1). Weil mich auch andere Dinge interessieren und ich nicht so viel freie Zeit habe, wie ich gerne hätte, komme ich im Schnitt nur auf ein bis zwei Filme pro Woche. Wäre es deutlich mehr, müsste ich auf zu viel anderes verzichten. Wäre es deutlich weniger, würde mir ernsthaft was fehlen.

6. Mein liebster Horrorfilm ist The Shining von Stanley Kubrick. Ich krieg jedesmal Gänsehaut, wenn ich ein Kind auf einem Dreirad sehe.

7. Mein zuletzt gesehener Film war The Artist und der war wirklich schön, weil er in Nostalgie regelrecht badet, hervorragend gespielt ist und als Hommage an die Stummfilmära wunderbar funktioniert. Dass die Geschichte vom Stummfilmstar, der mit der neuen Zeit des Tonfilms nicht zurecht kommt, ebenso simpel und banal ist wie die Lovestory zwischen ihm und der aufstrebenden Nachwuchsschauspielerin, verzeiht man da gerne..

(Die Fragen stammen wie immer vom Medienjournal, meine Antworten sind fett gesetzt)