Media Monday #33

Der nächste Fragebogen (meine Antworten in Fett):

1. Der beste Film mit Sam Rockwell ist für mich Moon von Duncan Jones. Weil das nicht nur ein wirklich toller SF-Film ist, sondern Sam Rockwell auch viel Raum zum Glänzen gibt (und das gleich doppelt!)

2. Lars von Trier hat mit Dancer in the Dark seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er dem Zuschauer einen ordentlichen Schwung in die Magengrube versetzt und Björk feine Musik und eine sehr gute Performance abliefert. Und weil ich Melancholia leider noch nicht gesehen habe.

3. Der beste Film mit Emma Roberts ist für mich __________ .

Mensch Wulf, such doch mal eine Schauspielerin aus, die ich nicht erst in der IMDB suchen muss. Wer zum Geier ist Emma Roberts? Ihre Filmographie sieht nicht so aus, als müsste man sie kennen. Und ihre Filme auch nicht.

4. Welcher Film-Soundtrack oder Score hat euch am meisten oder nachhaltigsten begeistert?

Puh. Ich bin einer, der im Kino den Soundtrack eher unbewusst als bewusst wahrnimmt. Auch besitze ich nur sehr wenige Soundtracks auf CD (im Wesentlichen beschränkt sich das auf die Alben zu den Tarantino-Filmen). Wenn ich mich auf einen Liebling festlegen muss, ist es die Musik von Ennio Morricone, die mich, mit oder ohne Filmbegleitung, immer wieder begeistert.

5. Den einen sind deutsche Filme verhasst, wieder andere können mit Hollywood-Produktionen nichts anfangen, den nächsten ist Bollywood ein Greuel. Gibt es (nicht nur länderspezifische) Sparten, denen ihr absolut nichts abgewinnen könnt?

Wer Filme ablehnt, nur weil sie aus einem bestimmten Land kommen, hat sie nicht mehr alle. Die Perlen-vs-Schrott-Ratio dürfte überall recht ähnlich sein. Ich gebe trotzdem zu, dass ich mich mit Bollywood sehr schwer tue. Wenn alle Nase lang getanzt und gesungen werden muss, dann ist das nix für mich.

6. Buddy-Komödien sind mir relativ egal.

7. Mein zuletzt gesehener Film war __________ und der war __________ , weil __________ .

Nix gesehen in der letzten Woche, sorry.

 

10 Gedanken zu „Media Monday #33

  1. Ich werde mich bemühen, nächstes Mal so ne richtig doll bekannte Schauspielerin rauszusuchen. Das Problem ist einfach, dass Beat-the-Fish in seinen ersten 25 Ausgaben wirklich schon die allerbekanntesten abgegrast hat und ich mir jetzt ne Liste erstellt habe von denen die ich mag und die noch nicht vorkamen.
    Aber zur Filmographie, spontan fallen mir „Twelve“, „It’s Kind of a funny Story“ und „Von der Kunst sich durchzumogeln“ ein, die man sich alle prima ansehen kann – klar, nicht muss.

    Dafür bist du einer der wenigen, die bei dem Herrn von Trier nicht passen mussten! Wie viele tatsächlich noch keinen seiner Filme gesehen haben erstaunt mich doch.

  2. Bei Frage 5 sind wir uns ja wirklich komplett einig.

    Zu Emma Roberts könnte ich wirklich noch Valentinstag empfehlen, weil das eine überraschend schöne romantic comedy ist.

    Melancholia liegt mir immer noch schwer im Magen. Kann es aber trotzdem kaum erwarten ihn auf BluRay nochmal zu sehen. Epochales Meisterwerk!

  3. @Wulf:
    Zu der Schwierigkeit, bekannte Namen für die Schauspielerinnen-Kategorie zu finden: Ja, das kann ich nachvollziehen. Wenn wir beide aus dem Kopf eine Liste von 100 Schauspielern und 100 Schauspielerinnen aufschreiben müssten – die Männer hätten wir ruckzuck zusammen, bei den Frauen wärs viel schwieriger, jede Wette.

    Darin zeigt sich sehr schön (bzw. unschön) die aktuelle Situation: Es gibt einfach viel mehr namhafte männliche Schauspieler als weibliche. Und die entsprechenden Rollen. Und das ist verdammt schade.

  4. Hatten wir schon Lauren Bacall, Betty Grable, Rita Hayworth, Veronica Lake, Raquel Welsh, Edwige Fenech, Barbara Bouchet, Christine Kaufmann, Anna Karina, Jutta Speidel, Eva Renzi…? Das gibt doch hunderte. Man muß nur mal die Augen aufmachen und nicht immer die Newbies nehmen, die keiner kennt. :P

    @Bollywood: Ich find das auf Dauer auch vor allem zu kitschig. Andererseits fand ichs goldig in der TBBT-Episode. Überhaupt mag ich es, wenn Figuren in einem Film am besten total ohne Grund und gegen den Strich anfangen zu singen.

  5. Ach, Emma Roberts war in It’s Kind of a Funny Story soooo toll. Kenne sie auch nur aus diesem Film, aber der lohnt sich auch ganz abgesehen von Julia Roberts Nichte. Definitiv sehenswert.

  6. Bei Nr. 3 erinnerst du mich an ein Facebook Bild aus einer Schularbeit: „Du kommsch mir imma mit so tricky Fragen, ey“. Aber mir gehts da nicht anders als dir.
    Gesang und Tanz kann ich gar nicht ab, weder in Filmen noch Serien oder Comedy..

  7. Bei Sam Rockwell wäre ich hin- und hergerissen zwischen „Moon“ und „Confessions of a dangerous mind“. In letzterem hat er eine derart mitreissende Performance gegeben, dass ich seitdem versuche keinen Film mit ihm zu verpassen.

    Bei Lars von Trier will ich mir kein endgültiges Urteil erlauben, da ich einfach zuviele seiner Filme noch nicht gesehen habe („Breaking the waves“, „Dogville“ und „Melancholia“ um nur die bekanntesten zu nennen), aber von dem bisher gesehenen schwanke ich zwischen „Dancer in the dark“, der mir dank Björks Musik und dem finalen Magenschwinger von einem Ende immer in Erinnerung bleiben wird und „Europa“ den ich neulich noch einmal sehen konnte und mir durch seine schwarz-weissen stark stilisierten Bilder sehr gut gefiel.

  8. Schön gesagt was Emma angeht ;) Ich musste auch erstmal gucken gehen, wo sie überhaupt mitgespielt hatte.

    Dancer in the Dark – auch ein Film, der eigentlich etwas mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.

  9. Nochmal zu Emma Roberts:
    Jetzt fällt es mir wieder ein: Zu Von der Kunst sich durchzumogeln schrieb ich damals in der Trailerschau:
    „Sieht nicht weltbewegend, aber grundsympathisch aus, was vielleicht auch an dem leichten Indie-Touch liegt. Ich mag sowas.“ und ordnete ihn unter „Auf die DVD warten“ ein. Und die gibt’s ja inzwischen.

    @Dos Corazones:
    It’s Kind of a Funny Story – nie gehört, erschien bei uns offensichtlich direkt auf DVD. Behalte ich mal auf dem erweiterten Radar.

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