Media Monday #40

Es ist Montag. Fragebogen-Zeit! (meine Antworten in Fett).

1. Der beste Film mit James Caan ist für mich The Godfather von Francis Ford Coppola (diese Antwort wird wahrscheinlich von 75% der Teilnehmer kommen, die anderen 25% nehmen den zweiten Teil).

2. Joel Schumacher hat mit Batm…, äh nein, Falling Down seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich den durchaus als Klassiker der Neunziger bezeichnen würde, der sehr viel Zeitgeist mitbringt – außerdem glänzt Michael Douglas als einer der sympathischsten Unsympathen, die je die Leinwand bevölkerten. Und der Frühstückskauf bei McDonald’s ist eine meiner Lieblingsfilmszenen überhaupt.

3. Der beste Film mit Rachel McAdams ist für mich Sherlock Holmes von Guy Ritchie. Ist der einzige aus ihrer Filmographie, den ich kenne.

4. Mit Youth Without Youth hat Francis Ford Coppola seinen schlechtesten Film abgeliefert, glaube ich, weil der querbeet so einhellig verrissen wurde, dass ich nie das Bedürfnis verspürt habe, den zu gucken.

5. Damit eine Serie mich in ihren Bann zieht und ich sie mir regelmäßig anschaue, muss sie vor allem gute Figuren haben. Glaubwürdige, gut gespielte, sympathische, faszinierende, interessante, undurchschaubare, beängstigende, herzerfrischende Personen (nicht alles gleichzeitig, aber doch mehr als nur eins davon). Solche, die man wiedersehen möchte. Denn das Wieder-Sehen, das ist halt das zentrale Element von Serien. Natürlich ist auch die Handlung wichtig, hier ist Originalität für mich ein Muss. Was ich schon x-mal gesehen habe, brauche ich nicht auch noch im Serienformat. Meine derzeitige, unumstrittene Nummer-1-Hammerlieblingsserie ist Breaking Bad, die erfüllt die genannten Kriterien vortrefflichst.

6. Die am meisten enttäuschende Comic-Verfilmung ist für mich wohl Daredevil von Mark Steven Johnson. Das ist einer meiner liebsten Superhelden, und als DD ins Kino kam, ging das durch X-Men und Spider-Man mit den guten Superheldenfilmen grade so los. Ich hatte richtig Lust auf diesen Film, der sich dann aber eher als Gurke erwies.

7. Mein zuletzt gesehener Film war die Pilotfolge von True Blood und die war kein schlechter Start, weil mir das schon jetzt besser gefällt als die Buchvorlage, die allzu groschenromanig-trivial-sülzig daherkommt. Ob ich wirklich dauerhaft dranbleibe, weiß ich noch nicht, Anna Paquin gefällt mir jedenfalls total gut als Sookie Stackhouse und auch sonst sieht das alles ganz vielversprechend aus. Außerdem hab ich Vertrauen in Alan Ball, dessen Six Feet Under ein großes Serienkunstwerk ist.

 

3 Gedanken zu „Media Monday #40

  1. True Blood gucke ich auch gerade. Die erste Staffel war echt toll. Die zweite habe ich gerade durch und muß sagen, daß mir das ein bisschen zu schräg wird mit dieser Gottheit, die das Kaff in Sünde treibt. Es wird alles ein unübersichtliches Chaos und das gefiel mir nicht so. Die dritte Staffel hab ich aber eh noch liegen.^^

  2. „Daredevil“ hatte doch durchaus seine Stellen. Wenn man vom Hauptdarsteller absieht, waren da einige clevere Sachen drin, und den Miller-Run (z.B. die Elektra-Romanze) kann man wahrscheinlich nicht in einen Spielfilm drücken. Aber Affleck ist natürlich die Hölle, darüber hinwegzusehen erwartet schon einen LKW voller Toleranz.

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