Media Monday #59

Heute mal wirklich am Montag: Ein neuer Fragebogen, der mal wieder gnadenlos meine Filmbildungslücken entlarvt (meine Antworten in fett):

1. Simon Pegg gefiel mir am besten in Shaun of the Dead von Edgar Wright. Ich glaube, das war mein erstes Treffen mit ihm. Spaced habe ich erst später gesehen, darin ist er auch große Klasse.

2. John Huston hat mit African Queen seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich sonst fast gar nix von ihm kenne, muss ich gestehen. Ich muss bei ihm als allererstes immer an Meister Hora aus der Momo-Verfilmung denken. Voll blöd, oder?

3. Veronica Lake gefiel mir am besten in ________ .

Tja. Ich dummer, dummer Ignorant. Denke noch so bei mir „da hat der Wulf wohl schon wieder so eine 21-jährige Schnalle genommen, die in ein paar Teeniefilmen mitgespielt hat“, frage den großen Bruder Google und beginne sofort, mich zu schämen. Veronika Lake also: eine Film-Noir-Ikone der Vierziger Jahre, wenn ich das richtig sehe. Empfehlt mir doch mal einen ihrer Filme, den man gesehen haben muss.

4. ________ hat als Regisseur versagt.

Äh? Keine Ahnung, dazu verstehe ich zu wenig von der tatsächlichen Arbeit eines Regisseurs und davon, wie das Filmbiz so tickt. Bei einem hundsmiserablen Film muss ja nicht unbedingt der Regisseur versagt haben. Vielleicht hat er das hundsmiserable Drehbuch akkurat genau so umgesetzt, wie es seine Bosse wünschten und hat damit grundsätzlich gute Arbeit abgeliefert. Vielleicht war die Besetzung einfach nicht gut genug und er hat das ihm bestmögliche herausgeholt, aber es war einfach nicht mehr drin. Wie auch immer, „Versagen“ ist eine viel zu starke Vokabel, darüber möchte ich nicht urteilen.

5. Mein liebster spanischer Film ist, genau wie neulich der liebste französische Film, nicht exakt zu benennen, allerdings habe ich viel weniger spanische als französische Streifen gesehen. Daher empfehle ich hier Abre los ojos von Alejandro Amenábar, der bei uns als Öffne die Augen lief, wobei das US-Remake, Vanilla Sky mit Tom Cruise, unnötigerweise erfolgreicher war.

6. Filme mit mehreren Zeit- oder Handlungsebenen sind eigentlich nichts besonderes, oder?

7. Meine zuletzt gesehener Film ist The Dark Knight Rises von Christopher Nolan und der war eine ganze Ecke zu lang, aber trotzdem sehr in Ordnung, weil er zwar nicht mehr ganz so stark ist wie der Vorgänger, aber Nolans Batman-Trilogie zu einem runden, in sich absolut stimmigen Ende führt. Alle drei Filme zusammen genommen ergeben sehr sehr gutes Superheldenkino der Geschmacksrichtung „düster“. Beim nächsten (unvermeidlich kommenden) Batman-Reboot darf es dann gerne wieder etwas leichter und bunter werden.

 

2 Gedanken zu „Media Monday #59

  1. Veronica Lake:
    This Gun for Hire (Die Narbenhand): Film-Noir-Klassiker
    Sullivan’s Travels: Komödienklassiker
    sollte man beide kennen – soviel anderes unumgängliches gibt es mit ihr gar nicht.

    außerdem scheint auf youtube gerade „I married a witch“ abgreifbar zu sein.

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