Im Kino: The Dark Knight Rises

Drüben bei Comicgate habe ich mit ein paar Redaktionskollegen eine auschweifende E-Mail-Debatte über The Dark Knight Rises von Christopher Nolan geführt. Weil ich mich dort „Chefredakteur“ schimpfe, habe ich das erste und das letzte Wort (harhar!). Dafür haben die anderen zwischendrin sehr, sehr viele Wörter. Hier mein Einleitungsabsatz:

Mit The Dark Knight Rises schließt Christopher Nolan nun also seine Batman-Trilogie ab. Nachdem der Vorgänger The Dark Knight ein immenser Erfolg war, waren die Erwartungen an Teil 3 extrem hoch – bei einigen viel zu hoch, wie ich finde. Wer von diesem Film ein über jeden Zweifel erhabenes Meisterwerk erwartet hat, konnte nur enttäuscht werden. Dass Nolan noch einmal ein Wurf wie The Dark Knight gelingt (zu dessen Gelingen der leider tote Heath Ledger nicht ganz unmaßgeblich beigetragen hatte), war doch von vornherein höchst unwahrscheinlich. Dass also TDKR nicht ganz so große Klasse ist wie sein Vorgänger – okay, damit kann ich leben. Denn misst man diesen Film an anderen Multimillionen-Blockbusterspektakeln aus Hollywood der letzten Jahre, zählt er auf jeden Fall zu den guten.

Ich finde, Christopher Nolan ist es gelungen, dem über 70 Jahre alten Batman-Franchise seinen ganz persönlichen Stempel aufzudrücken. Der Trilogie ist klar und deutlich eine Autoren-Handschrift anzumerken, die sich durch alle drei Teile durchzieht, und der Abschlussfilm bringt Nolans Batman zu einem runden, in sich stimmigen Ende. Das allein ist schon eine Tatsache, die man kaum hoch genug würdigen kann – wer schafft sowas heute noch in Hollywood?

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Ein Gedanke zu „Im Kino: The Dark Knight Rises

  1. Danke für die Bewertung des Films – wir wollen ihn uns demnächst noch ansehen… ehrlich gesagt hatte ich vor diesem Review auch recht hohe Erwartungen ..die ich nun natürlich etwas nach unten geschraubt habe :)

    Schade eigentlich – das wäre doch mal ein Anlass für ein echt bombastisches Spektakel gewesen.

    VG

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