Media Monday #65

Mal wieder mit einem Tag Verzug: der wöchentliche Fragebogen vom Medienjournal (meine Antworten in fett):

1. Tim Allen gefiel mir am besten in ________ .

Diese Frage stammt von yours truly und wurde bereits in Ausgabe #50 behandelt, in der man sich die Namen selbst aussuchen konnte.

2. Kevin MacDonald hat mit The Last King of Scotland seine beste Regiearbeit abgelegt, weil das der einzige Film von ihm ist, den ich kenne.

3. Julie Christie gefiel mir am besten in Don’t Look Now von Nicolas Roeg. Ich muss aber sagen, dass ich nur ganz wenige ihrer Filme kenne.

4. Das filmische Sommerloch neigt sich dem Ende und auch im Kino naht der Herbst. Auf welche Filme – vielleicht abgesehen von dem für viele obligatorischen Hobbit – freut ihr euch in diesem Jahr noch besonders?

Freuen darf man sich wohl auf Wreck-it-Ralph, den neuen Film aus den Disney-Animationsstudios. Eine hübsche, unverbrauchte Idee, toller Voicecast (im Original) und sehr schicke Weltenentwürfe (jawohl, Plural!). Sehr gespannt bin ich auf Cloud Atlas von Tykwer und den Wachowskis, auch wenn ich da eher ein grandioses Scheitern als ein grandioses Meisterwerk erwarte. Bond-Filme habe ich lange nicht mehr im Kino gesehen, aber der Trailer zu Skyfall sieht tatsächlich vielversprechend aus. Ganz interessant könnten noch zwei Bestsellerverfilmungen von namhaften Regisseuren werden: Life of Pi von Ang Lee und Detlev Bucks Die Vermessung der Welt.

5. Angenommen ihr müsstet ein Sachbuch zu einem medialen Thema schreiben, für welches würdet ihr euch entscheiden?

„Die Funktion von Fragebögen als motivationsförderdernde Lebenserhaltungmaßnahme für langsam dahinsiechende Blogs“.

6. Wenn eine eingestellte Serie in einem anderen Medium, beispielsweise als Kinofilm oder auch Comic-Reihe fortgeführt wird, wie findet ihr das a) grundsätzlich und b) im konkreten Fall von Firefly?

a) Grundsätzlich halte ich davon wenig. Meistens sind solche Fortführungen eher der Versuch, mit weniger Aufwand noch etwas Milch aus einer mager gewordenen Kuh abzumelken.
b) Firefly ist mein positives Gegenbeispiel, weil Joss Whedon mit dem Kinofilm Serenity auf geschickte Weise die Chance genutzt hat, seiner leider eingestellten TV-Serie doch noch einen schönen Abschluss zu geben, der obendrein auch noch als selbständiger Film gut funktioniert.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist Frankenweenie von Tim Burton und der war ❚❚❚❚❚❚❚❚❚ ❚❚❚ ❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚ ❚❚❚❚❚ ❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚ ❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚❚, weil ich eine blöde Sperrfrist-Klausel unterschrieben habe.