Im Kino: Dredd 3D

Mega-City One, die Multimillionenstadt im postapokalyptischen Amerika. Verbrechen sind an der Tagesordnung, doch die „Judges“ versuchen, die strengen Gesetze durchzusetzen. Judge Anderson, eine junge weibliche Nachwuchskraft, hat zwar nicht alle Tests bestanden, gilt aber als sehr talentiert – nicht zuletzt, weil sie offenbar Gedanken lesen kann. Als Aufnahmeprüfung soll sie einen kompletten Einsatztag zusammen mit dem erfahrenen Judge Dredd verbringen, der anschließend beurteilen wird, ob sie für den Dienst geeignet ist. Ihr erster gemeinsamer Einsatz führt die beiden in ein gigantisches Hochhaus, das von der Drogenmafia unter der Führung der skrupellosen Ma-Ma kontrolliert wird. Dort sind sie sehr bald von der Außenwelt abgeschlossen und müssen einen gnadenlosen Kampf ums Überleben führen.

Die Figur des Judge Dredd – Polizist, Staatsanwalt, Richter und Vollstrecker in Personalunion – ist seit Jahrzehnten das Aushängeschild des populären britischen Comicmagazins 2000 AD, das seit 1977 jede Woche neue Dredd-Episoden druckt. 1995 gab es eine erste Verfilmung mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle – ein völlig missglückter Versuch, der an den Kinokassen floppte und bei den Fans ebenso durchfiel wie bei der Kritik. Nun will man alles besser machen: Der neue Film hält sich sehr viel enger an die Comicvorlage, zum Beispiel wurde penibel darauf geachtet, dass Judge Dredd niemals ohne seinen Helm zu sehen ist. Für das Design ist der Comiczeichner Jock zuständig, der selbst schon etliche Dredd-Comics gezeichnet hat. Auch für Regie und Drehbuch wurden Briten verpflichtet, die die Figur vermutlich schon seit ihrer Jugend kennen: Pete Travis (8 Blickwinkel) führte Regie, das Skript stammt vom renommierten Autor Alex Garland (The Beach, Sunshine, 28 Days Later).

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