Zwanzig Siebzehn

Another year, another Jahresrückblicksfragebogen.

Anzahl Kinobesuche 2015: 13 „normale“ Besuche, 1 Pressevorführung, dazu 16 Filme auf dem Filmfest München. Macht eine Summe von 30. Immerhin sieben mehr als im Vorjahr

Die drei Filme des Jahres: Get Out von Jordan Peele, Baby Driver von Edgar Wright, Blind & Hässlich von Tom Lass.

Den hätte ich gerne im Kino gesehen: Blade Runner 2046. Dabei gab es wirklich lange genug Gelegenheit, den zu sehen. Lag nur an meiner eigenen Sturheit. Ich wollte vorher nochmal den alten Blade Runner sehen, ohne mir die DVD zu kaufen. Hat nicht geklappt.

Freudigste Entdeckung: Die sehr hübsche unromantische Romcom Band Aid von Zoe Lister-Jones (auf dem Filmfest München), in der ein Ehepaar beschließt, eine Band zu gründen und seinen Beziehungsstress in Songs umzuleiten. Was dann zu solchen Perlen führt:

Abspann des Jahres: The Lego Batman Movie. Gibt es sehr schlecht abgefilmt auf YouTube, verlinke ich hier aber nicht.

Leider hierzulande ziemlich untergegangen: Captain Underpants. Und bei Wonder Woman ist „untergegangen“ wohl übertrieben, aber in Deutschland war das im internationalen Vergleich kein großer Erfolg. In den USA auf Platz 2 der Jahrescharts, bei uns gerade so in den Top 40.

Überraschend gut: Mit dem dritten Thor und mit Logan erweist sich das Superheldengenre lebendiger als gedacht.

Völlig überflüssig: Das Realfilm-Remake von Ghost in the Shell. War nicht nötig und ist kein guter Film geworden.

Why the fucking Hype? Fifty Shades of Grey. Warum ist das gerade hierzulande so ein Riesending?

Aus dem Film bin ich gegangen: Hätte ich ihn im Kino gesehen und nicht zuhause, wäre ich vielleicht im letzten Drittel von A Cure for Wellness rausgegangen. Was ein saublöder Schluss bei einem eh schon recht blöden Film.

Hier hätte ich gerne mitgewirkt: Ich hätte gerne den Pixar-Leuten beim Entwerfen der wundervoll-bunten Totenwelt von Coco zugeschaut.

Knutschen würde ich gerne mit: Vielleicht lassen wir diesen Punkt dieses Jahr und in Zukunft einfach weg. #metoo

Schönster Filmsatz: Der (Untertitel-) Dialog zwischen den beiden Geistern in A Ghost Story.

Liebste Filmkritik: Statt einer einzelnen Filmbesprechung empfehle ich Rajko Burchardts Abrechnung Was im Filmjahr 2017 (noch immer) falsch lief bei moviepilot, der ich mich ziemlich komplett anschließen kann: „In der Tat macht der Wahnsinn ziemlich ratlos.“

Ich fürchte mich vor: Dem Mary Poppins-Remake.

Ich freue mich auf: The Shape of Water von Guillermo del Toro, Isle of Dogs von Wes Anderson, Early Man aus dem Hause Aardman. Und vielleicht wird auch The Incredibles 2 gut?

Die Fragebögen der Vorjahre: 2016, 2015, 20142013201220112010200920082007 und 2006.
Wer Lust hat, darf diesen Fragebogen natürlich gerne selbst ausfüllen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.