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Comictexte im Juni/Juli/August

Folgende Texte von mir wurden im letzten Vierteljahr bei Comicgate veröffentlicht:

PRINT, BABY!
Das gedruckte Comicgate-Magazin 6 (EVT 23. Juni) war erstmals monothematisch: Sex und Erotik im Comic.
Beiträge von mir:

  • Alles erlaubt? Der erotische Comic zwischen Freizügigkeit, Zensur und Gesetz
  • Lost Girls – Eine Annäherung (hier die Urfassung von 2008)
  • Rezensionen von Paying For It (Chester Brown), Small Favors (Colleen Coover) und Route des Maisons Rouges (GG Studio)
  • Sowie die deutsche Übersetzung von Colleen Coovers Text A Lady’s Guide to Reading Comic Book Porn

Das Magazin bekommt man im gut sortierten Comicfachhandel oder direkt beim Erzeuger.

ONLINE:
Frisch aus der Druckerei: Mai 2011
Frisch aus der Druckerei: Juni 2011
Frisch aus der Druckerei: Juli 2011
Mein allmonatlicher Überblick über die wichtigsten und interessantesten Novitäten, die im Vormonat auf dem Comicmarkt erschienen sind.

Rezension: Green Lantern
“Ordentliche Spezialeffekte treffen auf ein uninspiriertes Drehbuch und wenig interessante Figuren.”

Rezension: Gingerbread Girl
“‘Slice of Life’ trifft Psychologie: sehr charmantes Puzzlespiel zur Erforschung einer fiktiven Figur”

Rezension: Comic Report 2011
“Das neue Jahrbuch liefert einen ordentlichen Auftakt und könnte sich durch ein klareres Profil in Zukunft unentbehrlich machen.”

Links der Woche
Wöchentliche, kommentierte Linksammlung aus der Comicwelt.

Trailerschau für Filmstarts vom 25.8.

Die Sommerpause ist zuende. Weiter geht’s:

Im Kino sehen:

Auf die DVD warten:
Cowboys & Aliens:
Auf dem Papier klingt das schon ziemlich cool: Ein dick budgetierter Mix aus den klassischen Genres Western und Science-Fiction, mit James Bond und Indiana Jones in den Hauptrollen und dem Iron-Man-Regisseur auf dem Regiestuhl. Die Kritiken sind aber eher zurückhaltend. So richtig super fand’s anscheinend niemand (vor allem scheint der Spaß zu fehlen), eine totale Gurke scheint es aber auch nicht geworden zu sein. Also ab auf die DVD-Warteliste.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Lollipop Monster: Schräg-buntes Teenie-Melodram von Ziska Riemann (eine Hälfte des 68er-Comicduos Seyfried & Ziska) und Luci van Org (eine Hälfte von Lucilectric), die hier tatsächlich mal was Ungewöhnliches und Ungewohntes gewagt haben: garniert mit Musikvideo-, Trickfilm- und einer Splatter-Einlage. Gefördert vom Kleinen Fernsehspiel. Wow.

Fliegende Fische müssen ins Meer: Eine Mutter (Meret Becker) und ihre drei Töchter suchen einen neuen Mann. Klingt extrem piefig, aber der Trailer sieht dann doch recht charmant aus und Meret Becker ist sowieso toll.

Muss nicht sein:
Westwind: Ost-West-Sommerromanze, in der sich zwei Ostmädchen 1988 beim Balaton-Urlaub in zwei Westjungs verlieben. Romantisch und nostalgisch. Laut film-dienst ein “gefühlsbetontes Melodram”, das seinem “historisch-politischen Gehalt nicht gerecht” wird und “allein die guten Darsteller bewahren den Film vorm Abrutschen in den Kitsch”.

Final Destination 5: Teil Fünf. In 3D. Irgendwas haben die an dem Wörtchen “Final” nicht verstanden. Der Regisseur heißt Steven Quale, aber Namenswitze bleiben trotzdem verboten.

What a Man: Deutsche RomCom von und mit Matthias Schweighöfer als Hauptdarsteller, Autor und Regisseur. Und alle, wirklich alle, ziehen den Til-Schweiger-Vergleich. Und der Trailer lässt auch tatsächlich genau sowas befürchten.

Prom (Prom – Die Nacht deines Lebens): Der umpfzigtse Teenage-Highschool-Film rund um den Abschlussball. Und weil er aus dem Hause Disney kommt, ist alles auch schön steril und glatt.

Im Kino: Green Lantern

Eins sei gleich vorausgeschickt: Ich kenne mich nicht aus in der (seit 1940 existierenden) Mythologie um Green Lantern, aber da geht es mir nicht anders als dem Großteil des von Warner Brothers angepeilten Kinopublikums. Schließlich soll mit dem in 3D präsentierten, mit einem dicken Budget von 200 Millionen Dollar ausgestatteten Film Green Lantern ein Blockbuster geschaffen werden, der ein mögllichst großes Publikum anspricht. So wie Konkurrent Marvel es geschafft hat, mit Superhelden aus der zweiten Reihe, die nicht jeder kennt (z.B. Iron Man oder Thor), möchte auch Warner Brothers aus dem großen Fundus der DC-Superhelden schöpfen, um ein weiteres Standbein neben Christopher Nolans äußerst erfolgreicher Batman-Franchise zu schaffen. Bisher ist das nicht gelungen – was sich wohl auch mit Green Lantern nicht ändern wird.

Als Regisseur engagierte man den Neuseeländer Martin Campbell, der mit zwei Zorro- und zwei James-Bond-Filmen (Golden Eye und Casino Royale) ausreichend Erfahrung im Action-orientierten Blockbusterkino mitbringt. Bei der Besetzung verzichtete man auf die ganz großen Namen, verpflichtete aber ein solides Ensemble mit Ryan Reynoldsals Hauptfigur Hal Jordan und Leuten wie Peter Sarsgaard, Mark Strong und Tim Robbins in weiteren Rollen. An den Schauspielern liegt es nicht, wenn der Film scheitert, diese liefern einen soliden Job ab. Aber im Mittelpunkt steht bei Green Lantern nicht die Schauspielkunst, sondern Action und Effekte. Und auch die sind durchaus gelungen: gut designte außerirdische Welten und rasante Kampfszenen, in denen man nicht den Überblick verliert und die in 3D durchaus etwas hermachen. Ebenfalls gelungen: das Figurendesign der am Computer animierten außerirdischen Lebensformen wie dem galaktischen Vogel Tomar-Re und dem Hünen Kilowog. Optisch also weiß Green Lantern durchaus zu gefallen. Aber eigentlich soll ein Film ja auch eine Geschichte erzählen, und da fangen die Probleme an.

Weiterlesen bei Comicgate

Putting the Fun into Crowdfunding

Es sieht gar nicht so schlecht aus für das ICoFF, das International Comedy Film Festival, das im Herbst in Berlin über die Bühne gehen soll. Das von einer Handvoll engagierter Filmfans gestartete Projekt zeigt derzeit regelmäßig einmal im Monat in der “Komischen Filmnacht” ausgewählte Filme, will aber auch ein “richtiges” Festival durchziehen. Damit das klappt, werden momentan über die Crowdsourcing-Plattform Startnext Spenden gesammelt. Es kam schon ordentlich was zusammen, das Ziel ist aber noch nicht erreicht.

Ihr wisst, was ihr zu tun habt.

Comictexte im April und Mai

In den letzten zwei Monaten bei Comicgate erschienen:

Frisch aus der Druckerei: April 2011
Frisch aus der Druckerei: März 2011
Mein allmonatlicher Überblick über die wichtigsten und interessantesten Novitäten, die im Vormonat auf dem Comicmarkt erschienen sind.

Rezension: Thor
“Mischung aus pompösen Effektschlachten und angenehm geerdeter Ironie, die für sich gut funktionieren, aber nie zusammenfinden.”

Rezension: Die Muppet Show 1 – Applaus, Applaus, Applaaauuus!
“Originalgetreue, sehr unterhaltsame und charmante Weiterführung der Muppets-TV-Serie”

Rezension: Peterchens Mondfahrt
“Eigenständige, lustig-verspielte Adaption eines Kinderbuch-Klassikers”

Rezension: Das große Peanuts-Buch
“Toller Mix aus Primär- und Sekundärliteratur, ein Standardwerk über einen der wichtigsten Vertreter der Comicgeschichte. Sehr empfehlenswert.”

Links der Woche
Neun weitere Ausgaben der wöchentlichen, kommentierten Linksammlung aus der Comicwelt.

ITFS 2011: Internationales Trickfilm-Festival in Stuttgart

Eigentlich wollte ich jetzt gerade wieder in Stuttgart sein, wo ich im letzten Jahr das Internationale Trickfilm-Festival besucht habe, das mir supergut gefallen hat. Allerdings gibt es momentan zu viele offene Baustellen, so dass das leider nicht in den Terminkalender passte. ich empfehle trotzdem jedem, der sich für Animationsfilm interessiert, einen Blick in das interessante Programm und evtl. eine Fahrt nach Stuttgart, wo das Festival noch bis einschließlich Sonntag läuft. Hier der Trailer zum Festival:

Vielleicht klappt es ja noch im Herbst mit einem anderen Festivalbesuch: In Berlin bereitet eine engagierte Gruppe von Filmverrückten das 1. International Comedy Film Festival vor. Das könnte richtig toll werden, wenn es denn zustande kommt. Dazu fehlt noch ein bisschen Geld – man kann den Organisatoren mit einer Spende über die Crowdfunding-Plattform Startnext unter die Arme greifen.

Comictexte im März

Letzten Monat bei Comicgate erschienen:

Interview mit John Layman (OmU)
Ein Gespräch mit dem Autor und Erfinder der exzellenten neuen Comicserie Chew, die nun auch auf Deutsch erhältlich ist.

Interview mit Rob Guillory (OmU)
Und ein Gespräch mit dem Zeichner von Chew.

Alpha … Directions – geguttenbergt?
Ein Diskussionsbeitrag zu den Plagiatsvorwürfen gegen Jens Harders preisgekröntes Werk Alpha … Directions, der viele Kommentare nach sich zog.

Frisch aus der Druckerei: Februar 2011
Mein allmonatlicher Überblick über die wichtigsten und interessantesten Novitäten, die im Vormonat auf dem Comicmarkt erschienen sind.

Rezension: Spirou + Fantasio Spezial 8 – Panik im Atlantik
“Viel Slapstick, tolles grafisches Retro-Flair, aber im Rahmen der Spezial-Reihe eher enttäuschend”

Rezension: Laika
“Doku-Drama über ein spannendes Stück Zeitgeschichte, das die Balance zwischen Fakten und Gefühl zu halten versteht”

Rezension: Comic-Fachpressen-Index 2006-2008
“Akribische Fleißarbeit, die für Spezialisten ein sehr wertvolles Hilfsmittel darstellt”

Links der Woche
Vier weitere Ausgaben der wöchentlichen, kommentierten Linksammlung aus der Comicwelt.

Comictexte im Februar

Letzten Monat bei Comicgate erschienen:

Frisch aus der Druckerei: Januar 2011
Mein allmonatlicher Überblick über die wichtigsten und interessantesten Novitäten, die im Vormonat auf dem Comicmarkt erschienen sind.

Rezension: König der Fliegen 1 – Hallorave
“Düstere Episoden aus der Hölle der Vorstadt, eindrucksvoll und stilbewusst umgesetzt. David Lynch lässt grüßen.”

Rezension: Deadpool 1
“Holpriger Serienauftakt, der das Potential von Deadpool nur erahnen lässt.”

Links der Woche
Vier weitere Ausgaben der wöchentlichen, kommentierten Linksammlung aus der Comicwelt.